Samstag, 9. Dezember 2017

Ich weiß

Wissenschaft ist nicht unser Feind
Ohne sie wäre ich schon seit 47 Jahren tot
Vater glaubte fest an die Menschheit und an den Fortschritt
Als junger Mann machte mich das wütend
Heute schöpfe ich Hoffnung
Trotz aller beängstigenden Vorzeichen und Prognosen

Ohne Religion ist Wissenschaft lahm.
Ohne Wissenschaft ist Religion blind.
Albert Einstein

Das Überleben der Menschheit steht auf dem Spiel
Nicht weniger, aber auch nicht mehr

Mein Glaube an übersinnliche Wesen
Darf meinen Alltag nicht gefährden
Jedoch macht er mein Leben höher und spannend
Aber das ist nicht das Wichtigste
Unabhängig von allem spüre ich tief in mir
Ich weiß


Freitag, 8. Dezember 2017

Herr deiner Welt

Du bist der Herr deiner Welt
Denn ohne dich ist sie nicht

Abenteurer des Geistes

Du bist ein winzig kleiner Funke
Im Lichtermeer der 7 Milliarden
Doch in einem kleinen Zimmer
Allein
Kannst du einen Kampf gewinnen
Kann deine konzentrierte Macht einen Dienst tun
Gegen die Dämonen dieser Welt

Du kannst es nicht beweisen, aber du bist sicher
Du hast gerade Gott gedient und Seelen gestärkt
Ein Abenteurer des Geistes

Du bist die 7 Milliarden
Denn ohne dich sind sie nicht

Es wird sich wiederholen
Doch der Zeitpunkt ist ungewiss
Er entzieht sich deiner Kontrolle

Aber dann solltest du bereit sein
Weiter sein
Mächtiger
Mutiger

Als Diener Gottes





Montag, 4. Dezember 2017

Neues entdecken

Nicht wissend wo
Nicht wissend wie
Nicht wissend wann
Nicht denkend
Nicht fliehend
Nicht morgen
Nicht gestern
Nur jetzt
Nur sein
Irgendwann leer und eins
Das will ich lernen
Bis zuletzt

Samstag, 2. Dezember 2017

Das Wesentliche 1x im Jahr

Innehalten, besinnen, den Blick auf das Wesentliche richten. Eigentlich 1x im Jahr zu wenig.

Aber was ist wesentlich:

Ideal:
Liebe
Gesundheit
Frieden
Freiheit

Realität:
Erfolg
Macht
Geld
Anerkennung
Luxus

Die Welt braucht Idealisten und die Realisten herrschen.
Und aus den Idealisten werden auf dem Weg nach oben Realisten.

Eigentlich zum verzweifeln.
Vermutlich deshalb nur 1x im Jahr.







Samstag, 11. November 2017

Nur für meine Freunde!

[12.11., 04:14] Rainer Höflacher: Glaubst du, dass es das Böse gibt, es in und außer dir ist und dass es mit geistigen Mitteln besiegt werden kann bzw. muss?
[12.11., 04:14] Rainer Höflacher: Glaubst du an Kräfte und Fähigkeiten in manchen Menschen, die mit üblichen Mitteln nicht erklärbar sind und die wirksam sind?
[12.11., 04:14] Rainer Höflacher: Glaubst du an die Welt jenseits unserer Welt? An die Geistwelt?
[12.11., 04:14] Rainer Höflacher: Glaubst du an Jesus und an Gott?
[12.11., 04:14] Rainer Höflacher: Für meinen nächsten Sieg gegen das Böse brauche ich Verbündete, den ich habe Angst vor Depression und Wahn.
[12.11., 04:14] Rainer Höflacher: Kannst du mir sagen, was du als böse empfindest und was du dagegen tust bzw. tun könntest?

Sonntag, 1. Oktober 2017

Durchhalten lohnt sich

Mit 19 fing es an. Ich erkrankte an einer Psychose, die mein Leben grundlegend verändern sollte. Die erste Psychose war ein wahrer Horrortrip mit Wahnvorstellungen und Ängsten wie aus einem Roman von Stephen King. Inzwischen sind es 17 Aufenthalte in der Psychiatrie - meist in der Geschlossenen - und knapp 25 akute Psychosen inklusive Zwangsmaßnahmen. Gott sei Dank nahm deren Intensität mit den Jahren ab. In den 90ern erlebte ich für 4-5 Jahre eine Zeit, die ich heute meine depressive Hölle nenne. Nichts ging mehr, ich litt fürchterlich und es war schon die Heimeinweisung im Gespräch. Bis 1992 hatte ich es trotz Erkrankung geschafft mein Abitur nachzumachen, eine Ausbildung zum Informatiker abzuschließen und einige Jahre als Softwareentwickler zu arbeiten. 1996 ging dann nichts mehr und ich musste mit 35 Jahren in die Frührente. Erst ab da ging es langsam bergauf. Der Tod meines Vaters, ein neues Medikament und eine neue Partnerschaft waren weitere Gründe dafür, dass es mir besser ging. Aber nachhaltig gerettet hat mich mein intensives Engagement in der Selbsthilfe Psychiatrieerfahrener, das mich bis heute trägt. Doch der entscheidende Schritt zu weitestgehender Genesung war 2010 die Heirat mit meiner Frau Karin. Heute bin ich 56 Jahre alt und führe ein erfülltes Leben, das natürlich auch noch Entwicklungspotential hat. Mein Anliegen ist es, mein Erfahrungswissen zu nutzen, um so psychisch erkrankte Menschen zu unterstützen und das psychiatrische Hilfesystem zu verbessern.

Sonntag, 24. September 2017

Einfach 5 Worte

Du lebst, also tu es.

Echt sein

Das Eine ist es, wie gut du die Regeln gelernt hast, die zu einem erfüllten und zufriedenen Leben führen. Das Andere ist es, ob du dich daran hältst. Das Überzeugende ist das Leben, das du führst. Aber oft bleibt es unbemerkt, wenn Worte und Taten nicht übereinstimmen. Nur du weißt sicher, ob du anderen gegenüber du selbst bist. Der Versuch, die Anderen zu täuschen, schadet dir letztendlich, auch wenn es deinem Ansehen nutzt.

Für euch KursteilnehmerInnen

Was ich dir zu bieten habe, ist der Weg aus der tiefen Nacht der Depression und das Zurück aus der weit enfernten Welt des Wahns. Ich kann dir die Schritte zeigen vom Chaos zur soliden Sicherheit einer geordneten Welt, wenn du das willst. Ich kann dir zeigen, was es heißt nicht aufzugeben und über die Jahre doch voran zu kommen, die seelischen Einschränkungen zu überstehen und zu integrieren.

Aber ich will dir auch nicht eine ausgeglichene, selbstsichere Persönlichkeit vorspielen, die Zweifel und Leiden überwunden hat. Wenn ich dir von Recovery und Empowerment erzähle, dann wisse, dass auch ich noch auf dem Weg bin. Das oft meine Stimmung schwankt, wie ein schlanker Baum im Wind. Habe noch keine langen Wurzeln und festen Wuchs. Vielleicht werde ich daran noch ein Leben lang vergeblich arbeiten.

Ich habe über 20 Jahre Erfahrung mit der Nähe zu anderen psychiatrieerfahrenen Menschen. Kenne ihre Schwächen, ihre Stärken. Es sind mir viele begegnet bis heute. Sie sind meine Kollegen, fast wie eine Familie - egal was du davon hältst.

Ich konnte mir mit den Jahren viel Wissen aneignen, das ich dir gerne zur Verfügung stelle. Nur die Rolle des Genesungsbegleiters kenne ich bis jetzt nur ansatzweise aus eigener Erfahrung. Damit musst du dich begnügen.

Ich freue mich auf dich, auf unser gegenseitiges Lernen, auf deine Freude, deine Trauer, deinen Schmerz und will deine Wut verstehen.

Ich bin für dich da mit allem was ich bin - nicht mehr und nicht weniger.