Samstag, 24. September 2016

Highlights 2016

Urlaub in Willstätt

Frieda im Krankenhaus

Karins OP

Tagung "Gemeinsam mehr erreichen!"

Vortrag ZISG Mannheim "Outing und Selbsthilfe"

EX-IN Modul "Fürsprache"

Kündigung beim ZfP Südwürttemberg in Ravensburg zum August

Arbeitsbeginn beim Sozialpsychiatrischen Dienst Freiburg (EX-IN Südbaden) zum September.

Tagung "Auftakt EX-IN BW"

EX-IN Präsentation in Waldshut

4 Tage in Stuttgart: Landesbehindertenbeirat, AG LPT, Netzwerk, private Treffen mit Elke+Klaus O. +Katja+Jürgen, Treffen AG Selbsthilfe seelische Gesundheit mit Karl Heinz, Franz-Josef, Verena, Rainer, Bernhard

Erstellung des Antrags bei Aktion Mensch für EX-IN Südbaden

2 Treffen der AG Selbsthilfe seelische Gesundheit im Juli und im September.

Treffen in Mainz zum Netz.

Vier glückliche Tage "Urlaub" in Stuttgart: Interessante Sitzungen und ein Leute-Trefftag.

Gründungsversammlung NetzG, Wahl zum stellv. Vorsitzenden und Vortrag "Wege zur Interessenvertretung Psychiatrieerfahrener im Gemeindepsychiatrischen Verbund" in Kassel

Berlinreise zum DGPPN-Kongress in Berlin für 4 Tage

Vortrag zum Thema "Selbstsorge" in Tiengen beim "bunten Nachmittag" mit Weinanfall

Vortrag in Winnenden zum Thema Tagesstätten zum dortigen Jubiläum mit der besten Currywurst seit Jahren.

Interessenvertretung im Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV)

Gremienarbeit des Autors im GPV

Mitglied im GPV Stuttgart von 2001 bis 2011
Mitglied im GPV Freiburg von 2012 bis heute

Maßnahmen zur Etablierung von Interessenvertretung im GPV

KlientenInnen/PatientInnen auf breiter Basis ansprechen

Klassische Selbsthilfe fördern

WfbM-Mitarbeitende ansprechen

Thema im GVP besprechen

PsychiatriekoordinatorInnen involvieren
Mentorenprinzip anwenden

Es braucht Protagonisten

Nutzerorientierte Veranstaltungen durchführen

(Finanzielle) Anreize für die Interessenvertreter sicherstellen

Günstige persönliche Voraussetzungen der Interessenvertreter (IV) 

Geduld mit sich selbst, bis man/frau in den Themen drin ist und sich daran gewöhnt hat in der Öffentlichkeit zu sprechen.

Den Wunsch etwas zu verändern

Mit kleinen Erfolgen zufrieden zu sein

Lust zum Diskutieren

Erfahrungen mit dem psychiatrischen Hilfesystem

Eine Gruppe für die man/frau sprechen kann und gute Kontakte zu anderen Psychiatrieerfahrenen

Den Wunsch die Situation Psychiatrie-Erfahrener zu verbessern.

Weitere Aspekte der Arbeit als IV

IV müssen gleichberechtigt Informationen bekommen wie andere GPV-Mitglieder (eMailverteiler, Konzepte, Protokolle, Einladungen, ...)

IV müssen sich der Problematik der Instrumentalisierung durch andere GPV-Mitglieder bewußt sein. 

Was bringt mir Gremienarbeit?

Die Gelegenheit Psychiatrie mit zu gestalten.

Interessante Begegnungen

Wissenszuwachs zu psychiatrischen Themen

Für Menschen ohne Arbeit: eine (sinnvolle?) Aufgabe

Eventuell Verdienstmöglichkeiten

Für unsichere Menschen: eine besseres Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein

Montag, 19. September 2016

Liebe heißt...

Rücksicht nehmen.
Sich nicht so wichtig nehmen.
Aufmerksam bleiben.
Zärtlich sein.
Kompromisse machen.
An sich arbeiten.
Sich selbst mögen.
Hin und wieder etwas schenken.
Im Gespräch bleiben.
Gefühle äußern.
Auch eigene Unternehmungen machen.
Auch eigene Freunde haben.
Die Schwächen des Anderen akzeptieren.
Den Anderen nicht verändern wollen.
Dem Anderen etwas Liebes sagen.
Sein Geld mit dem Anderen teilen.
Eine eigene Meinung behalten.
Nicht unbedingt Recht haben wollen.
Für den Anderen auch unangenehme Dinge tun.
Zuhören.
Versprechen halten.
Zuverlässig sein.

Also auch eine schwierige Angelegenheit.

Macht Liebe unfrei oder ist es dann keine Liebe?

Erwachsen werden

Auf der Rückfahrt von Stuttgart. Zwei Sitzungen gehabt. Landesbehindertenbeirat und Gespräch mit KVJS. Da war ich wieder ich selbst bzw. der selbstbewusste Teil von mir. Es ist schon eigenartig wie wandlungsfähig der Mensch ist. Gute Stimmung - schlechte Stimmung, freundlich - gereizt, energievoll - gelähmt.
Habe gestern meine Big-Five-For-Life gefunden. BePsyFiNeG. Tiefe Beziehungen führen. Psychiatrieerfahrene stärken. Firma gründen. Neues erleben. Glauben leben. Der 16.9.16 in Willstätt war der Beginn von etwas Neuem. Hatte mein zweites Buch von John Strelecky gelesen. Kann noch nicht sagen, wohin die Reise geht, aber ich hoffe auf nachhaltige Veränderung. Ich möchte mich selbst finden und mehr ich sein. Ich spüre immer wieder wie negative Gefühle und destruktives Denken mich blockieren. Wie der Erwachsene in mir unterdrückt wird. Ich bin dann angeberisch, gereizt, gelangweilt, aggressiv, beleidigt, faul und egoistisch. Das hat zwar auch seine Berechtigung, aber ist für mich nicht erwachsen. Ich werde sicherlich nie perfekt werden - ich bin nicht Jesus. Aber mich meinem Ideal annähern will ich mich schon, auch wenn ich schon 55 bin.
Ich freue mich jetzt auf Karin und hoffe, dass sich diese Freude die nächsten Tage hält.

Sonntag, 18. September 2016

Meine Big Five For Live: Psyfting

Meine Big Five For Life: BePsyFiNeG (Bepsyfineg)

1. Be = Tiefe Beziehungen führen (Ehe, Familie, Freunde)

2. Psy = Psychiatrieerfahrene stärken (PeerCom, SmK, EX-IN Südbaden, LVGPBW)

3. Fi = Firma gründen (PeerCom)

4. Ne = Neues erleben (Wandern, Kultur, ...)

5. G = Christlichen Glauben leben


oder PsyFTiNG (Psyfting)


Meine Zweck der Existenz

Ich möchte ein liebender Mensch werden beziehungsweise bleiben.



Mittwoch, 14. September 2016

Liebe lernen mit ihm

Es muss da etwas sein - dass die Liebe bringt. Sie uns lehrt und uns den richtigen Weg zeigt. Selbst wenn Generationen von Wut und Ärger in dir wüten, zeigt er dir wie du es besiegen kannst. Es ist kein leichter Weg, aber wenn du glaubst, wirst du die Liebe finden. In dir, im Menschen dir gegenüber - ja in der Welt, in der gemordet und gequält wird. Er bereitet dich darauf vor, dass du irgendwann Stärke und Mut zeigen kannst, wenn es darum geht, den Weg der Liebe zu gehen - gegen alle Schmerzen, ja selbst gegen den Tod.

Er prüft dich jeden Tag. Wie du deine Ehe führst, wie du deine Freunde behandelst, ob du zu deiner Familie stehst.

Hoffe, dass er dich nicht prüft im Krieg und im Elend, denn dann braucht es mehr als guten Willen. Dann musst du zum Helden werden, wie viele Helden vor dir - die nicht in den Büchern stehen.

Sonntag, 11. September 2016

Tränen

Höre mir an, wie Kontantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey gemeinsam singen. Es treibt mir Tränen in die Augen. Was sind das für Tränen? Unausprechbare Schwingungen treffen mein Herz. Trauer. Trauer über all die Qual in mir und in der Welt. Der Schmerz der Folteropfer, der Ermordeten. Ernsthafte Musik transportiert Seelen und nicht nur Worte und Melodien. Und es gibt so viele geschundene Seelen. Ich wäre stolz darauf, wenn meine Tränen für diese Menschen flössen. Aber ich weiß es nicht. Wer kennt schon seine Tiefen - und Abgründe?

CSU-Bekenntnisse

Sitze bei Verwandten. Geburtstagsfeier. Eigentlich nette Leute. Plötzlich wird es politisch. CSU-Bekenntnisse werden formuliert. Argument auf Argument kommt aus wohlinformierten Mund. Meine wenigen Gegenargumente kommen mir schwach vor. Wenn jetzt doch wirkliche Linke, wirkliche Herzensmenschen als Verbündete da wären. Ich bin eben überall nur Mitläufer. Ich schweige hilflos. Das Thema wechselt. Was bleibt ist meine Scham - mir selbst gegenüber.