Dienstag, 29. November 2016

Das Jenseitige ruht in der Vergangenheit

Es ist halb eins. Habe auf dem Sofa geschlafen. Jetzt liege ich im Bett und höre traurige Lieder. Eine andere Welt deutet sich an, ohne dass ich wirklichen Eintritt hätte. Hinter einer nur ahnbaren Grenze ruhen die Erlebnisse meiner Vergangenheit. Sie locken und warnen zugleich. Erlebnisse die mein Leben prägten. Die mich anders machten und mich in großen Schmerz und Leiden brachten. Ich wurde an den Rand der Gesellschaft gedrängt und musste auf einen üblichen Lebenslauf verzichten.

Wie ich mich gerade auch anstrenge, der Zugang bleibt mir verschlossen - und das ist gut so. Ich habe mjch an das Alltagsgrau gewöhnt und meine Seele lockt mich nicht mehr in das Jenseitige.  Und diese.wenigen Momemte in denen ich dieses vermisse sind auszuhalten. Zu viel würde kch verlieren, wenn ich wieder eintauchen würde.

Deshalb ruht diese Vergangenheit gut in meinem Herzen und macht mich immer noch einwenig zu einem besonderem Menschen, aber ich brauche diese Besonderheit nicht mehr in der Gegenwart, um an Selbstwert zu gewinnen.

Ich brauche meine Frau, ich brauche meine Freunde und ich brauche meine Arbeit. Aber ich brauche keine Psychose mehr. Hoffentlich.

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