Freitag, 11. November 2016

Zurück auf dem Boden.... Gott sei Dank!

Langsam erhole. ich mich von dem Motivationsschub durch John Strelecky. Mir kommt inzwischen mein Ziel meine Rente aufzugeben so unreif und unvernünftig vor, dass ich es kaum glauben kann, dass ich das ernsthaft in Erwägung gezogen habe.

Auch die Unzufriedenheit mit meinem Leben empfinde ich als enorm hochmütig. Ich habe genug Geld, eine liebe Frau an meiner Seite, Freiheit und Unabhängigkeit und tolle Aufgaben für deren Erreichen ich auch Anerkennung bekomme. Und ich? Ich will mehr, mehr und mehr.

Bernhard hat mir nochmal das Märchen vom Fischer und seiner Frau erzählt, das mir immer schon gut gefallen hat, aber dessen Inhalt ich vergessen hatte - wie sinnbildlich.

Es. geht darin um einen sehr armen Fischer, der einen Fisch fängt. Dieser zeigt sich als verwunschener Prinz und fleht den Fischer an, ihn am Leben zu lassen. Obwohl der Fischer nichts zu essen hat, wirft er ihn unversehrt ins Meer zurück. Daraufhin verspricht der Prinz dem Fischer ihm alle Wünsche zu erfüllen. Leider hat dieser eine schlimme Ehefrau. Diese schickt ihn immer wieder zum Prinzen mit immer extremeren Wünschen, bis sie zum Schluss mächtiger als Gott sein will. Damit ist die Geduld des Prinzen am Ende und als der Fischer heimkehrt, sitzt seine Fraubwieder wieder in ihren ärmlichen Verhältnissen.

Schon als Kind hat mich der Spruch fasziniert mit dem der Fischer den Prinzen ans Ufer bittet: "Mine Fru de Ilsebill, di will nit so, as ich wohl will...". Find ich super.

In diesem Sinne will ich mich nicht wie die Frau des Fischers sein, sondern dankbar für das schöne Leben sein, dass Gott mir nach meiner Leidenszeit mit meiner psychischen Erkrankung geschenkt hat. Ich führe ein Leben in der Comfortzone und sollte darüber froh sein, und nicht zwanghaft das Unglück herbeiwünschen.

Wie sagte Bernhard sinngemäß: Manche Träume können nur in Variationen erfüllt werden, wenn man/frau sie sich ohne Rücksicht auf Verluste erfüllen will, dann können sie schnell zu existenzgefährdenden Alpträumen werden.

Ixh hoffe also darauf, dass es Rainer S. irgendwann gelingt ein Gewerbe für PeerCom anzumelden. Danm werde ich ihn ehrenamlich unterstützen. So gründe ich so auch ein bisschen eine Firma.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen