Samstag, 23. September 2017

Brauche ich ein 4. Leben?

Wie erwartet schaffe ich es nicht täglich abends zu meditieren, Tagebuch zu schreiben und dankbar zu sein. So muss ich es eben machen wann und so oft es geht.

Gestern haben Stefan und ich zum ersten Mal unseren Recoverykurs in Emmendingen geleitet. Es war gut und hat großen Spaß gemacht, einerseits mit den Teilnehmern, andererseits auch mit Stefan. Ich habe den Eindruck, ich habe das ganz gut gemacht. Das gibt mir auch Mut für den EX-IN-Kurs. Ich fühle mich eben einfach wohl mit "meinen" Psychiatrieerfahrenen.

Ansonsten geht es mir zur Zeit ganz gut. Ich bin gut beschäftigt und bin relativ ausgeglichen.

Nächste Woche geht es nach Villingen-Schweningen in die Polizeihochschule - Karin geht mit bummeln in Schwenningen. Und den Tag drauf fahre ich für eine Nacht nach Darmstadt.
Ich lasse es zur Zeit einfach so laufen, ohne großen Änderungswillen. Ich habe ja keinen großen Leidensdruck und so schiebe ich den Beginn meines 4. Lebens vor mir her.

Brauche ich überhaupt ein 4. Leben in dem ich mich mehr um mich kümmere, mehr zu mir selbst und zur Ruhe finde und neue Dinge ausprobiere? Die Motivation und der Wille dazu haben wieder abgenommen.

Die 4 Leben sind:

1. Kindheit und Jugend (1961-1981: 20J)
2. Psychische Leidenszeit (1981-1999: 18J)
3. Selbsthilfearbeit (1999-2017?: 18J)
4. Selbstfindung und Neues (?2017-2035: 18J)

Ich denke, es macht keinen Sinn komplett mit der Selbsthilfearbeit aufzuhören. Dazu liegt mir zuviel daran. Aber zu reduzieren und Neues ausprobieren wäre sicherlich gut.

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