Montag, 21. Mai 2018

Nicht mehr auf Dauer

Perfekte Lebensbedingungen garantieren keine beständige Zufriedenheit
Immer wieder klopfen die Quälgeister bei dir an
In den Genen oder früh gelernt
Das Reißen und das Bohren kehrt immer wieder zurück
Gott sei Dank nicht mehr auf Dauer
Wie es gekommen ist, verschwindet es auch wieder
Ein paar Stunden tut es wirklich weh
Die Schwere begleitet dich ein Leben lang
Aber die ist auszuhalten
Ruhe herrscht dann wieder in deiner Brust
Das Leben wird wieder erträglich

Deine Stärke musst du erst noch beweisen
Charakter und Mut braucht man nicht bei optimalen Lebensbedingungen

Sonntag, 20. Mai 2018

Du bist mir wichtig

Ach, mein lieber Gott
Du bist mir wichtig
Ich hätte gern Jesus als Herrn meines Lebens
Als täglichen Begleiter und Mahner
Doch ich kreise nur um mich
Der Alltag lässt mich vergessen
Was wirklich wichtig ist
Das Streben nach Erfolg und Glück entfernt mich von dir
Liebe, mein Zweck der Existenz, verliert an Bedeutung

Ach, mein lieber Gott
Ich habe noch so viel zu lernen

Dem Sonntagsblues entkommen

Ich kämpfe gegen den Sonntagsblues
Lernen für das Modul geht nicht.
Rausgehen auch nicht.
Fühle mich schlecht
Lustlos, depressiv

Endlich geduscht
Laute Musik
Whisky-Cola - ausnahmsweise
Das Sein sein lassen
Dem Tief entkommen

Angekommen beim Schreiben
Kein tiefes Thema parat
Keine wertvollen Aussagen

Gedanken kommen
Werden zu Schrift
Behalten Gestalt
Verlieren aber sofort wieder ihre Bedeutung

Denken - Handeln - Fühlen
Bedingen sich gegenseitig
Veränderungen des Einen beeinflusst die Anderen

Heute war das Handeln die Rettung

Mal wieder den dunklen Mächten entkommen
Die Ansprüche an mich selbst ruhen
Unzufriedenheit ist gebannt
Aus Leiden wird Frieden

Nicht auf Dauer
Zu schwankend ist mein Selbst
Aber für dieses Mal geschafft





Samstag, 12. Mai 2018

Das Hadern beenden

Ich glaube an Gott und seinen Sohn Jesus
Vielleicht sogar auch noch an den Heiligen Geist

Mir wird gerade klar, dass ich meinen Glauben nicht schlechter bewerten sollte, wie den Anderer.
Ich spüre Gott nicht so oft
Ich sehe nicht wie Jesus täglich meinen Tag erhellt
Man könnte meinen, ich glaube gar nicht richtig
Aber mein Glaube an Gott ist fest

Ich bin fehlbar, wie jeder Mensch
Aber mein Gewissen ist christlich
Ich brauche eben immer wieder einen kleinen Schubs von außen
Um wieder meine Liebe zu spüren
Um wieder gnädig zu werden

Bin ich deswegen schlechter wie Menschen, die Gott tagtäglich näher sind
Die stärker die Unterstützung Gottes wahrnehmen
Vielleicht offenbart sich mir Gott seltener, weil er die wirkliche Stärke meines Glaubens kennt
Weil ich auch so auf dem richtigen Weg bin

Ich habe meine ganz persönliche Beziehung zu Gott und will zufrieden damit sein.
Aufhören dabei nach Perfektion zu streben
Gott spricht so mit mir, wie ich es brauche
Gott liebt mich so, wie ich bin
Wer ihn ehrlich sucht, hat ihn schon gefunden

Ich bin kein sanfter Mensch
Ich kann auch fies sein
Und schlecht über andere reden
Dank meiner Eltern und dank Gottes merke ich aber immer wieder was falsch ist
Tut mir meine Verfehlung leid
Ich bin nicht schlechter als die, die die Friedfertigkeit in die Wiege gelegt bekamen
Ich tue mein Bestes
Das weiß Gott

Ich bin gut so, wie ich bin
Und habe trotzdem noch jede Menge Entwicklungsbedarf und auch das Potential dazu
Anstrengen ist nicht falsch
Aber es sollte mit gutem Mut geschehen und mit Selbstmitgefühl

Gehe froh auf Gott zu und schaue auf dein Vorbild Jesus Christus

So werde ich es machen und das Hadern mit mir aufgeben

Donnerstag, 10. Mai 2018

Stenostil am Vatertag

Seit langem mal wieder ein langer Tag zu Hause. Feiertag. Vatertag. Seit halb fünf tätig. Rumgepuzzel in Sachen Psychiatrie. Schlechten Film gekauft für 7,99 €. Pech gehabt.

Es regnet schon den ganzen Tag. Für 2 Stunden die Wohnung für mich.

Jetzt Muße für den Blog - ohne Idee, ohne Thema.

Stand der Dinge:

Viel zu tun. Viel eMailschreiben. Netzwerkarbeit. Virtuell Kommunizieren. Trotzdem irgendwie noch Einzelkämpfer. Mein Smartphone ist mein bester Freund geworden. Mein mobiles Büro. Mein ausgelagertes Gedächtnis. Mein Zeitfresser und Zeitretter.

Gerade Vorsitzender geworden und Personalprobleme häufen sich. Rücktritt, Austritt, Konflikt, Krankheit. Wir schrumpfen. Immer weniger Leute für viele Aufgaben. Allerdings auch zwei personelle Lichtblicke. Mutmacher.

Das 4. EX-IN Modul in 15 Tagen. Gemischte Gefühle. Trialog - ein altbekanntes Thema im neuen Gewand. Erstes Überfliegen der Unterlagen bremst.

Nächsten Dienstag Vortrag StäB in Zwiefalten. Vortrag vor Kritikern aus dem eigenen Lager. Bin unsicher. Zweifle an der Qualität des Vortrages. Je mehr gute Vorträge ich gehalten habe, je höher sind die Erwartungen an mich - auch meine eigenen.

Ab Montag vier Tage alleine in der Wohnung. Ungewohnt. Sehr seltener Fall. Ergebnis offen.

Tätig in folgenden Institutionen: Sozialpsychiatrischer Dienst Freiburg EX-IN Südbaden, Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg, Selbsthilfe mit Köpfchen und EX-IN Baden-Württemberg. Schwerpunkt EX-IN Südbaden und Landesverband.

Im Juni an 5 verschiedenen Tagen in Stuttgart. Verlorene Zeit in der Bahn. Doch ich will nicht klagen. Erlebnisse garantiert.

So viel für heute.

Nicht mehr auf Dauer

Perfekte Lebensbedingungen garantieren keine beständige Zufriedenheit Immer wieder klopfen die Quälgeister bei dir an In den Genen oder fr...